Die Spieler spielen Karten aus und belegen dadurch Farbfelder auf dem Spielplan. Sobald ein Spieler 4 in einer Reihe direkt nebeneinander liegende Felder waagrecht, senkrecht oder diagonal besitzt, hat er gewonnen.
Ein Feld zählt aber nur dann, wenn man dort den obersten Setzstein stehen hat. Wenn kein Spieler innerhalb von 20 Runden das Ziel erreicht, gewinnt, wer mit seinen Setzsteinen die größte Fläche (Anzahl der Felder) waagrecht und senkrecht zusammenhängender Felder besitzt.
Der Spielplan wird in die Tischmitte gelegt und jeder Spieler erhält 20 Setzsteine einer Farbe, die er vor sich hinstellt.
Die Spielkarten werden sorgfältig gemischt und jeder Spieler erhält 7 Karten. Die Karten nehmen die Spieler auf ihre Hand.
Die übrigen Karten werden als verdeckter Nachziehstapel neben dem Spielplan bereitgelegt.
Der bunteste Spieler beginnt, die anderen folgen im Uhrzeigersinn.
Wer an der Reihe ist, spielt eine oder mehrere Karten einer Farbe aus und setzt einen Stein seiner Farbe auf ein Feld in der Farbe der ausgespielten Karte(n). Anschließend zieht er so viele Karten nach, wie er ausgespielt hat.
Der Spieler, der an der Reihe ist, muss mindestens 1 Karte ausspielen.
Ist das Feld noch unbesetzt, spielt er nur 1 Karte aus.
Befinden sich schon ein Setzstein oder mehrere auf dem Feld, muss er mehrere Karten in der Farbe des Feldes ausspielen und zwar immer eine Karte mehr als Setzsteine dort vorhanden sind.
Bei Yucata.de werden die Setzsteine als Stapel dargestellt. Die Anzahl der sichtbaren Steine entspricht der Turmhöhe; der nächste Setzstein kostet eine passende Karte mehr als diese Höhe. Der zuletzt gesetzte Stein wird hervorgehoben.
Die ausgespielten Karten werden auf einem Ablagestapel, der neben dem Nachziehstapel entsteht, gesammelt.
Auf einem grünen Feld befindet sich ein Turm aus 2 Setzsteinen.
Der Spieler muss 3 grüne Karten ausspielen, damit er einen seiner Setzsteine auf die Spitze des Turms setzen kann und damit das Feld in Besitz nimmt.
Auf einem Feld mit der ausgespielten Farbe setzt der Spieler einen Setzstein seiner Farbe. Damit nimmt er das Feld für sich in Besitz.
Grundsätzlich dürfen mehrere bzw. alle Spieler ihre Setzsteine auf ein und dasselbe Feld setzen. Sie werden dann einfach auf bereits vorhandene Setzsteine gestapelt.
Der Turm aus Setzsteinen gehört immer dem Spieler, dessen Setzstein als Letzter obenauf gesetzt wurde.
Nachdem ein Spieler Karten ausgespielt hat, zieht er am Ende seines Zuges Karten vom Nachziehstapel nach und zwar genau so viele, bis er wieder 7 Karten auf der Hand hat.
Anschließend ist der im Uhrzeigersinn nächste Spieler an der Reihe und spielt eine oder mehrere Karten aus.
Hinweis: Immer wenn alle Karten vom Nachziehstapel verbraucht sind, werden die Karten des Ablagestapels gemischt und bilden dann den neuen Nachziehstapel.
Sollte der äußerst seltene Fall eintreten, dass ein Spieler nachweislich mit keiner seiner Karten einen Setzstein regelgerecht platzieren kann, dann legt er alle seine Karten auf den Ablagestapel. Außerdem muss er einen seiner noch nicht eingesetzten Steine in die Schachtel zurücklegen.
Anschließend zieht er 7 neue Karten vom Nachziehstapel.
Mehr darf er in diesem Zug nicht machen.
Das Spiel endet, wenn es einem Spieler gelingt, 4 in einer Reihe nebeneinander liegende Felder (waagrecht, senkrecht oder diagonal) zu besitzen.
Dieser Spieler hat dann gewonnen.
Besitzen heißt, auf jedem der 4 Felder befindet sich von oben gesehen ein Setzstein dieses Spielers.
Sollte es keinem Spieler gelingen, 4 nebeneinander liegende Felder zu besitzen, dann endet das Spiel, wenn alle Spieler ihre 20 Setzsteine eingesetzt haben.
Nun wird gezählt, wer mit seinen Feldern die größte waagrecht und senkrecht zusammenhängende Fläche besitzt. Gibt es einen Gleichstand, zählen die daran beteiligten Spieler in ihrer größten Fläche alle dort eingesetzten Setzsteine (in Türmen auch Steine der Mitspieler). Wer mehr Setzsteine in seiner Fläche besitzt, gewinnt.
Besteht danach noch immer ein Gleichstand, gibt es mehrere Sieger.
Wer es etwas kniffliger mag, spielt nicht auf 4-in-einer-Reihe ( ), sondern es gewinnt, wer als Erster 5 Steine ( ) in einer waagrecht, senkrecht oder diagonalen Reihe obenauf hat.
Alle übrigen Regeln bleiben bestehen.
Diese Variante empfiehlt sich vor allem im Spiel zu zweit.
Auch bei 3 und 4 Spielern bietet sie eine größere Herausforderung. Allerdings kommt es nicht häufig vor, dass ein Spieler die 5-er Reihe schafft, so dass dann meistens die zusammenhängenden Felder den Sieger bestimmen.
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